BURIED
Im kleinsten aller Kammerspiele muss Ryan Reynolds mit einem Handy herausfinden, wie, wo und warum er lebendig begraben wurde
Klaustrophobische Psychospielchen haben Tradition in der hohen Kunst des Filmemachens: Hitchcock beherrschte sie meisterlich, es gab „Das Boot“, „Speed“, „Panic Room“, und Tarantino verbuddelte erst Uma Thurman in „Kill Bill 2“ und dann George Eads in der CSI-Folge „Grabesstille“ lebendig in einem Sarg. Auf diesen Spuren wandelt nun auch Rodrigo Cortés, der das Motiv der Taphephobie in seinem Meisterstück „Buried“ auf die Spitze treibt, indem er seinen kompletten 95-minütigen Bonechiller unter der Erde spielen lässt. Einzige Darsteller: Ryan Reynolds, ein Handy und ein Zippo (weiterlesen…)