DIE ELEGANZ DER MADAME MICHEL
In der Verfilmung von Muriel Barberys Roman führt ein galanter Japaner eine schrullige Concierge und ein suizidales Mädchen ins Leben zurück
Eleganz ist nicht immer ein Wesenszug, der zwingend nach außen abstrahlt. Hört man beispielsweise Madame Michel, Concierge in einem edlen Pariser Wohnhaus, über sich selbst reden, möchte man ihr nicht unbedingt das Attribut „elegant“ verleihen: „Ich bin klein, hässlich und übergewichtig. Ich habe krumme Zehen und manchmal, wenn ich morgens aufstehe, einen Atem wie ein Mammut.“ (weiterlesen…)