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PLATTENPRIMI# POWERWOLF – Lupus Dei

Bloged in Primi - Music von admin Mittwoch Dezember 14, 2011
Powerwolf

POWERWOLF: ” Lupus Dei ”

Ja, man muss auch mal was vermeintlich Peinliches abfeiern dürfen: Selten / so gut wie nie / eigentlich tatsächlich noch nie hat eine deutsche Power-Metal-Band so gerockt wie Powerwolf! Selbst Grimmepreisträger Gamewolf geht da d’accord!

Besagter Wolf war es auch, mit dem Ben im September 2011 zum Powerwolf-Konzert in die Hamburger Markthalle pilgerte. Haha, Wolf bei Powerwolf – verstehste? Doch aus einem Gag wurde plötzlich Bierernst (okay: Es war mehr Bier als Ernst im Spiel) bzw. die musikalische Offenbarung: Spätestens bei “Resurrection By Erection” war den Spaßkonzertgängern klar, dass hier eine potenzielle neue Lieblingsband aufspielte. Zwar ist deren 2007er “Lupus Dei”-Scheibe schon etwas angestaubt, doch wer wissen will, was genau diese Band so überragend macht, findet mit dem Gotteswolf die perfekte Einstiegsplatte: Viel Iron Maiden, eine Prise Priest, ein bisschen Running Wild, ein Hauch Manowar und erfrischend selbstironische Vampir-Symbolik durchziehen die zehn Heavy-Metal-Hymnen (plus Intro), bei denen es schwer fällt, bestimmte Highlights herauszupicken. Wenn man denn müsste: die maideneske Hymne “Saturday Satan”, das wuchtig rockende “In Blood We Trust”, den blutsaugenden Ohrwurm “Vampires Don’t Die”, den stampfenden “Tiger Of Sabrod”, den fast schon sakral andächtigen Titelsong und das melancholische “When The Moon Shines Red”, das ganz nebenbei mit einer herrlichen (wenngleich etwas dreisten) Tiamat-Reminiszenz aufwartet. Und die nicht erwähnten vier Songs sind eigentlich ebenfalls erwähnenswert – verdammt!

Ergo: Eingängiger, infizierender Heavy Metal aus deutschen Landen – entdecke den Powerwolf in dir und lass ihn verdammt noch mal raus!

POWERWOLF
“Lupus Dei”
Metal Blade Records 2007
Bereits erhältlich
Guckst du hier


Wer nicht glauben will, muss hören:

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