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Bloged in Movies von admin Samstag September 3, 2011
PEACOCK
Cillian Murphy hat Persönlichkeitsstörung
Zwei Personen, ein Körper: Der Bankangestellte John Skillpa (schräg: Cillian Murphy) entwickelt nach dem Tod seiner Mutter, die ihn als Kind missbraucht hat, eine dissoziative Identitätsstörung. Jeden Morgen zur gleichen Zeit verwandelt er sich in Emma (irre: Cillian Murphy), die ihm das Frühstück macht. Als jedoch durch einen Unfall ein Zug in Johns (und Emmas) Garten landet, ist es mit der Idylle vorbei: Das Dorf Peacock wird auf Emma aufmerksam, und sie knüpft soziale Kontakte. Nun muss John unbedingt verhindern, dass sie die Oberhand gewinnt.
Fern von effektheischerischen Psychothriller-Klischees erzählt Michael Lander in seinem Spielfilmdebüt in wunderschön komponierten Bildern eine faszinierende Doppelleben-Story, in der man nicht eine Sekunde daran zweifelt, dass die Dorfbewohner Emma tatsächlich für Johns neue Frau halten – was zum einen an der hervorragenden Maske und zum anderen am hervorragenden Cillian Murphy liegt, der ja schon in „Breakfast on Pluto“ bewies, dass er auch in Frauenkleidern eine gute Figur macht.
Ergo: Cillian Murphy brilliert in dieser packenden Indie-Perle als identitätsgestörter Hagestolz. Prädikat „besonders“
(erschienen in BIG PICTURE 11/2010)
Peacock OT: Peacock, USA 2010 R: Michael Lander D: Cillian Murphy, Ellen Page, Susan Sarandon FSK: 12 Jahre L: ca. 87 Minuten Bild: 16:9 (1,78:1) Ton: DD 5.1 (Deu, Eng), DD 2.0 (Deu) UT: Deu Extras: Making-of, Featurette u. a. A: Kinowelt (Arthaus) Bereits erhältlichZum Beispiel hier
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