ZWEIOHRKÜKEN
Nach den „Keinohrhasen“-Wirrungen kämpfen sich Anna und Ludo nun durch den Pärchenalltag
Wer immer noch geflasht ist vom herrlichen Vorgänger, sollte seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben: Im „Keinohrhasen“-Nachfolger tauscht Til Schweiger charmantes Drehbuch und feinen Humor durch ein zielloses Skript und triviale Peniswitze aus. Warum?!? Die „Haufen im Klo“-Szene kennt man von Ben Stiller (und bei dem war sie schon nicht lustig), mit überspitzten Beziehungskaspereien hat uns Mario Barth längst bis zum Abwürgen gequält und Dialoge wie „Wie heißt du noch mal?“ „Lana. Aber vielleicht kannst du es dir besser merken, wenn du es rückwärts buchstabierst“ sprechen auch nicht unbedingt für die Raffinesse von Schweigers Humor. Im Vergleich zum genialen Vorgänger ist der zweite Teil von Ludos und Annas Liebesgeschichte also eine Enttäuschung – als einigermaßen brauchbare Komödie geht er dank einiger gelungener Pointen aber dann doch noch durch. Top: Die Special Edition glänzt mit tonnenweise Extras.
Ergo: Dünne Story, platte Witze: ZOK hat weniger Klasse und Charme als KOH. Schade!
(erschienen in BIG PICTURE 09/2010)
Keinohrhasen
OT: Zweiohrküken, D 2009
R: Til Schweiger
D: Til Schweiger, Nora Tschirner
FSK: 12 Jahre
L: ca. 119 Minuten
Bild: 16:9 (2,35:1)
Ton: DD 5.1 (Deu)
UT: Eng, Deu f. Hörg.
Extras: Audiokommentar, entf. Szenen, Outtakes u. a.
A: Warner
Bereits erhältlich Zum Beispiel hier
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HEISSES EISEN – Zu gut um wahr zu sein!

GOLDKIND – Bitte verhätscheln!

SILBERBLICK – Sichtung schmerzfrei.

BRONZEZEIT – Kalt geschmiedet.
Und hier noch was zu gucken:
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