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Filmkritik: (500) Days Of Summer

Bloged in Movies von admin Montag Mai 31, 2010
(500) Days Of Summer

(500) DAYS OF SUMMER

Traumfrau Summer stürzt den braven Werbetexter Tom ins tiefe Tal der Tränen. Oder hat er doch noch eine Chance bei ihr?

Eine Ami-Liebeskomödie, wie… öde!? Doch nicht so voreilig: Hinter „(500) Days Of Summer“ verbirgt sich eine clever inszenierte Indie-Romanze mit zwei groß aufspielenden Nachwuchs-Stars, die hiermit den Sprung in die A-Klasse Hollywoods schaffen könnten.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt man. Doch Tom (Joseph Gordon-Levitt, „G.I. Joe“), frustrierter Grußkarten-Texter einer Werbeagentur, sieht das anders: Als er Summer (Zooey Deschanel, „The Happening“), der neuen Assistentin seines Chefs, begegnet, ist es um ihn geschehen. Sie ist die Eine, nach der er gesucht hat, sie und keine andere! Und tatsächlich: Sie lernen sich kennen und beginnen ein Verhältnis. Doch Tom wird stutzig, als ihm Summer erklärt, dass sie keine ernsthafte Beziehung suche. Als sie ihn schließlich verlässt, ziehen düstere Gewitterwolken am Sommer-Himmel auf. Kann Tom seine Traumfrau zurückgewinnen?
Zugegeben, das klingt wenig spektakulär. Doch dank der nichtlinearen Erzählweise, feinen Gespürs für melancholische Zwischentöne, sympathischer Ehrlichkeit und guter Chemie zwischen den Akteuren war die Film-Premiere von Video-Regisseur Marc Webb (Backstreet Boys, Green Day u. a.) erfolgreich: Aus 7,5 Millionen Budget wurden über 58 Millionen Dollar im Kino. Kein Wunder, dass ihn Sony nun auf das Reboot der „Spiderman“-Franchise angesetzt hat. Hoffen wir, dass dieser begnadete Regisseur nicht gleich wieder für die niederen Triebe der Traumfabrik verheizt wird.

Ergo: Wer die Nase voll hat vom hohlen Hollywood-Gegacker und stattdessen Filme à la „Juno“ präferiert, der kann bei dieser feinen Indie-Komödie nichts falsch machen.

(erschienen in BIG PICTURE Magazin 03/2010)


BEWERTUNG

(500) Days Of Summer
OT: (500) Days of Summer, USA 2009 Regie: Marc Webb D: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel, Geoffrey Arend FSK: o. A. L: ca. 91 Minuten Bild: 16:9 (1,85:1) Ton: DD 5.1 (Deu, Eng, Spa) UT: Deu, Eng, Spa Extras: Entfallene Szenen A: Fox Bereits erhältlich Zum Beispiel hier



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