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FILMKRITIK# Final Destination 4

Bloged in Movies von admin Freitag Februar 12, 2010
Final Destination 4

FINAL DESTINATION 4

Finale, oh-oh: Eigentlich sollte dieser vierte Teil der Teenie-Horror-Reihe ihr letzter sein. Bei 150 Millionen Dollar an den Kinokassen (und allein einer Million deutscher Zuschauer) kaum vorstellbar

Alle drei Jahre das gleiche Spiel: Zum vierten Mal versuchen ein paar eindimensionale Plastik-Teenies Gevatter Tod zu narren, und mehr denn je ist das Ergebnis eine Kopie der auch nicht gerade innovativen Vorgänger. Kurios: Teil 4 war der erfolgreichste der Reihe, spielte über 150 Millionen Dollar ein. Die Erklärung: Der Streifen kam in 3D in die Kinos und versprach somit immerhin coole Effekte. Im Heimkino schockt das natürlich weniger, zumal die mitgelieferten 3D-Farbfilterbrillen das alte Problem mit sich bringen, nach kurzer Zeit den Schädel brummen zu lassen.
Inhaltlich bietet der Wettlauf mit dem Schnitter karge Kost: Bei einem Autorennen hat Nick (Bobby Campo, unbekannt durch seine Rolle in „Natürlich blond 3“) die Vision einer Crash-Katastrophe, bei der er und seine Freunde zu Mus verarbeitet werden. Er besteht darauf, die Tribüne zu verlassen, und macht auch andere nervös, die ihnen folgen. Wie erwartet, bricht kurz darauf die Flammenhölle aus und das Publikum findet einen grausamen Tod. Doch Nick hat durch seine Vision den Lauf der Dinge verändert, und der Tod mag es anscheinend immer noch nicht, wenn man ihm ins Handwerk pfuscht. Mensch für Mensch holt er sich zurück, was eigentlich längst ihm gehört.
Wenigstens der Sensenmann zeigt sich hier etwas kreativ und murkst kurios die vermeintlich Geretteten ab. Ansonsten fällt der vermutlich letzte Teil der Franchise durch ein paar heiße Höschen, Klischeefiguren (es gibt einen Rassisten, wow!) und unbeholfene Darsteller auf – alles beim Alten also!

Ergo: Für Fans der Vorgänger dank des 3D-Faktors und der Effekte ok, ansonsten aber ein sehr einfallsloses Todes-Karussell.


BEWERTUNG

Final Destination 4
OT: OT: Final Destination 4, USA 2009 R: David R. Ellis D: Bobby Campo, Shantel Vansanten, Mykelti Williamson FSK: 18 Jahre L: ca. 78 Minuten Bild: 16:9 (2,35:1) Ton: DD 5.1 (Deu, Eng, Pol, Rus) UT: Deu, Nied, Pol, Rus Extras: Deleted Scenes, Trailer A: Warner Bereits erhältlich Zum Beispiel hier

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MINISTAR GOLD

GOLDKIND – Bitte verhätscheln!

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SILBERBLICK – Sichtung schmerzfrei.

MINISTAR BRONZE

BRONZEZEIT – Kalt geschmiedet.

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