BRONSON
Es gibt Typen, denen man nie begegnen möchte. Und Bronson ist ihr Anführer
Viele Verbrecher zieht es, einmal im Loch angelangt, zurück in die Freiheit. Michael Peterson, Kampfname: Charles Bronson, ist anders: Er ist gern hinter Gittern. Nach einem Raubüberfall beginnt mit 22 Jahren seine Knastkarriere, während der er jede Gelegenheit nutzt, Aufseher zu verdreschen oder Geiseln zu nehmen. Forderungen: keine, solange genug Wärter auflaufen, an denen er seine Gewaltgeilheit befriedigen kann.
Das Kuriose an der Geschichte: Sie ist wahr. „Charles Bronson“ sitzt immer noch im Hochsicherheitsgefängnis ein und gilt als „gefährlichster Strafgefangener im Vereinigten Königreich“. „Pusher“-Regisseur Nicolas Winding Refn setzt dem bizarren „Bronson“ hier (zum Ärger der britischen Justiz) ein cineastisch überragendes Denkmal: Mit toller Ästhetik, genialer Bildsprache und klasse Score gelingt es ihm, den Wahnsinn Bronsons und die permanent drohende Gewalteruption in einen amüsant-schockierenden Rahmen zu packen, ohne zu glorifizieren. In der Hauptrolle liefert Tom Hardy zudem eine Glanzleistung ab.
Aus den Extras stechen das Hardy-Interview und ein Audio-O-Ton des echten Bronson, der bei der Kinopremiere für einen Skandal sorgte, heraus.
Ergo: Genial inszeniertes, knallhartes Biopic mit oscarwürdigem Hauptdarsteller
Bronson
OT: OT: Bronson, GB 2009
R: Nicolas Winding Refn
D: Tom Hardy
FSK: 16 Jahre
L: ca. 90 Minuten
Bild: 16:9 (1,85:1)
Ton: DD 5.1 (Deu, Eng)
UT: Deu
Extras: Interview, Featurette, B-Roll u. a.
A: Kinowelt
Bereits erhältlich Zum Beispiel hier
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HEISSES EISEN – Zu gut um wahr zu sein!

GOLDKIND – Bitte verhätscheln!

SILBERBLICK – Sichtung schmerzfrei.

BRONZEZEIT – Kalt geschmiedet.
Und hier noch was zu gucken:
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